Optionsstrategien-Handbuch

Quelle der recherchierten Detailstruktur: https://www.optionsplaybook.com/option-strategies und die jeweiligen Einzelseiten des Options Playbook.

Hinweis: Diese Datei ist eine deutsche Fachfassung der Inhalte und keine Anlageberatung. Die Originaltexte wurden nicht wortwoertlich vollstaendig uebersetzt, sondern in einer eigenstaendigen, durchsuchbaren Form zusammengefasst.

Inhaltsuebersicht

Rookies

Veterans

Seasoned Veterans

All-Stars

Rookies

Covered Call

Markterwartung: Neutral bis bullisch

Risiko: Begrenzt durch Aktienrisiko

Setup: Aktie besitzen und einen Call mit Strike A verkaufen.

Strategie: Einkommensstrategie auf bestehende Aktienpositionen. Du erhältst Prämie, gibst aber oberhalb des Strikes einen Teil des Kursanstiegs ab.

Wer sollte sie handeln: Rookies und hoeher.

Wann einsetzen: Neutral bis bullisch; du bist bereit, die Aktie bei Strike A abzugeben.

Break-even bei Verfall: Aktienkurs beim Einstieg minus erhaltene Call-Prämie.

Sweet Spot: Kurs nahe oder leicht über Strike A, je nachdem ob Einkommen oder Verkauf im Fokus steht.

Maximaler potenzieller Gewinn: Prämie plus Kursgewinn bis Strike A

Maximaler potenzieller Verlust: Aktienverlust abzüglich Prämie

Margin-Anforderung: Keine zusätzliche Margin, solange die Aktie vollständig gehalten wird.

Zeitwert: Zeitwertverfall hilft

Implizite Volatilitaet: Fallende IV hilft

Quelle: https://www.optionsplaybook.com/option-strategies/covered-call

Protective Put

Markterwartung: Bullisch, abgesichert

Risiko: Begrenzt

Setup: Aktie besitzen und einen Put mit Strike A kaufen.

Strategie: Versicherung für eine Long-Aktie. Der Put setzt einen Mindestverkaufspreis, kostet aber Prämie.

Wer sollte sie handeln: Rookies und hoeher.

Wann einsetzen: Bullisch, aber nervös wegen eines möglichen Rückschlags.

Break-even bei Verfall: Aktienkurs beim Aufbau plus gezahlte Put-Prämie.

Sweet Spot: Die Aktie steigt stark; der Put verfällt wertlos.

Maximaler potenzieller Gewinn: Aktien-Upside bleibt offen

Maximaler potenzieller Verlust: Aktienkurs minus Strike plus Prämie

Margin-Anforderung: Nach Bezahlung der Position keine zusätzliche Margin.

Zeitwert: Zeitwertverfall schadet

Implizite Volatilitaet: Steigende IV hilft

Quelle: https://www.optionsplaybook.com/option-strategies/protective-put

Collar

Markterwartung: Moderat bullisch

Risiko: Begrenzt

Setup: Aktie besitzen, Put kaufen, Call mit höherem Strike verkaufen.

Strategie: Schützt die Unterseite und finanziert den Schutz teilweise oder vollständig durch den verkauften Call.

Wer sollte sie handeln: Rookies und hoeher.

Wann einsetzen: Bullisch, aber mit Wunsch nach klarer Untergrenze und akzeptierter Obergrenze.

Break-even bei Verfall: Aktienkurs minus Call-Prämie plus Put-Prämie; bei Credit entsprechend günstiger.

Sweet Spot: Kurs steigt bis nahe oder über den verkauften Call-Strike.

Maximaler potenzieller Gewinn: Begrenzt oberhalb Call-Strike

Maximaler potenzieller Verlust: Begrenzt unterhalb Put-Strike

Margin-Anforderung: Meist keine zusätzliche Margin, weil Aktie und Schutz-Put vorhanden sind.

Zeitwert: Gemischt

Implizite Volatilitaet: Meist moderat

Quelle: https://www.optionsplaybook.com/option-strategies/collar

Cash-Secured Put

Markterwartung: Neutral bis bullisch

Risiko: Substanziell, aber kapitalgedeckt

Setup: Put verkaufen und genug Cash für Aktienkauf bereithalten.

Strategie: Du wirst für die Bereitschaft bezahlt, die Aktie zu Strike A zu kaufen. Besonders passend, wenn du die Aktie ohnehin günstiger erwerben würdest.

Wer sollte sie handeln: Rookies und hoeher.

Wann einsetzen: Du willst die Aktie zu einem tieferen Preis kaufen oder Prämie vereinnahmen.

Break-even bei Verfall: Strike A minus erhaltene Put-Prämie.

Sweet Spot: Kurs bleibt über Strike A; der Put verfällt wertlos.

Maximaler potenzieller Gewinn: Erhaltene Prämie

Maximaler potenzieller Verlust: Aktie kann stark fallen

Margin-Anforderung: Cash in Höhe des potenziellen Aktienkaufs wird reserviert.

Zeitwert: Zeitwertverfall hilft

Implizite Volatilitaet: Fallende IV hilft

Quelle: https://www.optionsplaybook.com/option-strategies/cash-secured-put

Veterans

Long Call

Markterwartung: Bullisch

Risiko: Begrenzt

Setup: Call mit Strike A kaufen.

Strategie: Hebel auf steigende Kurse mit klar begrenztem Verlust. Alternative zum Aktienkauf, aber mit Ablaufdatum.

Wer sollte sie handeln: Veterans und hoeher.

Wann einsetzen: Bullisch; du erwartest einen deutlichen Anstieg vor Verfall.

Break-even bei Verfall: Strike A plus gezahlte Prämie.

Sweet Spot: Der Basiswert steigt kräftig.

Maximaler potenzieller Gewinn: Theoretisch unbegrenzt

Maximaler potenzieller Verlust: Gezahlte Prämie

Margin-Anforderung: Nach Zahlung der Prämie keine zusätzliche Margin.

Zeitwert: Zeitwertverfall schadet

Implizite Volatilitaet: Steigende IV hilft

Quelle: https://www.optionsplaybook.com/option-strategies/long-call

Long Put

Markterwartung: Bärisch

Risiko: Begrenzt

Setup: Put mit Strike A kaufen.

Strategie: Profitiert von fallenden Kursen, ohne eine Aktie leerzuverkaufen. Maximaler Wert entsteht, wenn der Basiswert stark fällt.

Wer sollte sie handeln: Veterans und hoeher.

Wann einsetzen: Bärisch; du erwartest einen deutlichen Rückgang vor Verfall.

Break-even bei Verfall: Strike A minus gezahlte Prämie.

Sweet Spot: Der Basiswert fällt stark.

Maximaler potenzieller Gewinn: Hoch, bis Basiswert nahe null

Maximaler potenzieller Verlust: Gezahlte Prämie

Margin-Anforderung: Nach Zahlung der Prämie keine zusätzliche Margin.

Zeitwert: Zeitwertverfall schadet

Implizite Volatilitaet: Steigende IV hilft

Quelle: https://www.optionsplaybook.com/option-strategies/long-put

Fig Leaf

Markterwartung: Bullisch

Risiko: Begrenzt auf LEAPS-Kosten

Setup: LEAPS-Call kaufen und kurzfristig höheren Call verkaufen.

Strategie: Aktienersatz mit laufender Prämieneinnahme. Der Long-LEAPS trägt die Richtung, der Short-Call reduziert Kosten.

Wer sollte sie handeln: Veterans und hoeher.

Wann einsetzen: Bullisch auf längere Sicht, aber mit Wunsch nach laufender Prämieneinnahme.

Break-even bei Verfall: LEAPS-Kosten abzüglich vereinnahmter Kurzfrist-Prämien, praktisch abhängig vom Rollplan.

Sweet Spot: Langsamer Anstieg Richtung Short-Call-Strike, ohne zu frühe starke Assignment-Gefahr.

Maximaler potenzieller Gewinn: Begrenzt pro Short-Call-Zyklus

Maximaler potenzieller Verlust: Kosten des LEAPS minus Credits

Margin-Anforderung: LEAPS wird bezahlt; Short-Call-Anforderung hängt vom Broker und der Abdeckung durch den LEAPS ab.

Zeitwert: Kurzfristig hilfreich

Implizite Volatilitaet: Komplex, Laufzeiten wirken verschieden

Quelle: https://www.optionsplaybook.com/option-strategies/fig-leaf

Long Call Spread

Markterwartung: Bullisch

Risiko: Begrenzt

Setup: Call A kaufen, Call B verkaufen.

Strategie: Bullische Strategie mit niedrigerem Einsatz als Long Call. Der verkaufte Call finanziert einen Teil, deckelt aber die Upside.

Wer sollte sie handeln: Veterans und hoeher.

Wann einsetzen: Bullisch, aber du erwartest keinen unbegrenzten Anstieg.

Break-even bei Verfall: Unterer Strike A plus Netto-Prämie.

Sweet Spot: Kurs bei oder über Strike B zum Verfall.

Maximaler potenzieller Gewinn: Strike-Abstand minus Netto-Prämie

Maximaler potenzieller Verlust: Netto-Prämie

Margin-Anforderung: Nach Zahlung der Netto-Prämie keine zusätzliche Margin.

Zeitwert: Nahe Zielbereich oft neutral

Implizite Volatilitaet: Meist weniger sensitiv

Quelle: https://www.optionsplaybook.com/option-strategies/long-call-spread

Long Put Spread

Markterwartung: Bärisch

Risiko: Begrenzt

Setup: Put B kaufen, Put A verkaufen.

Strategie: Bärische Strategie mit reduziertem Prämieneinsatz. Unterhalb des unteren Strikes ist der Gewinn gedeckelt.

Wer sollte sie handeln: Veterans und hoeher.

Wann einsetzen: Bärisch, aber du erwartest keinen Totalabsturz.

Break-even bei Verfall: Oberer Strike B minus Netto-Prämie.

Sweet Spot: Kurs bei oder unter Strike A zum Verfall.

Maximaler potenzieller Gewinn: Strike-Abstand minus Netto-Prämie

Maximaler potenzieller Verlust: Netto-Prämie

Margin-Anforderung: Nach Zahlung der Netto-Prämie keine zusätzliche Margin.

Zeitwert: Nahe Zielbereich oft neutral

Implizite Volatilitaet: Meist weniger sensitiv

Quelle: https://www.optionsplaybook.com/option-strategies/long-put-spread

Seasoned Veterans

Short Call Spread

Markterwartung: Bärisch bis neutral

Risiko: Begrenzt

Setup: Call A verkaufen, höheren Call B kaufen.

Strategie: Credit-Spread gegen steigende Kurse. Du profitierst, wenn der Basiswert unter dem Short-Strike bleibt.

Wer sollte sie handeln: Seasoned Veterans und hoeher.

Wann einsetzen: Neutral bis bärisch; der Kurs soll unter Strike A bleiben.

Break-even bei Verfall: Short-Call-Strike A plus erhaltener Credit.

Sweet Spot: Alle Calls verfallen wertlos.

Maximaler potenzieller Gewinn: Erhaltener Credit

Maximaler potenzieller Verlust: Strike-Abstand minus Credit

Margin-Anforderung: Strike-Abstand minus erhaltener Credit.

Zeitwert: Zeitwertverfall hilft

Implizite Volatilitaet: Fallende IV hilft

Quelle: https://www.optionsplaybook.com/option-strategies/short-call-spread

Short Put Spread

Markterwartung: Bullisch bis neutral

Risiko: Begrenzt

Setup: Put B verkaufen, tieferen Put A kaufen.

Strategie: Credit-Spread gegen fallende Kurse. Du profitierst, wenn der Basiswert über dem Short-Strike bleibt.

Wer sollte sie handeln: Seasoned Veterans und hoeher.

Wann einsetzen: Neutral bis bullisch; der Kurs soll über Strike B bleiben.

Break-even bei Verfall: Short-Put-Strike B minus erhaltener Credit.

Sweet Spot: Alle Puts verfallen wertlos.

Maximaler potenzieller Gewinn: Erhaltener Credit

Maximaler potenzieller Verlust: Strike-Abstand minus Credit

Margin-Anforderung: Strike-Abstand minus erhaltener Credit.

Zeitwert: Zeitwertverfall hilft

Implizite Volatilitaet: Fallende IV hilft

Quelle: https://www.optionsplaybook.com/option-strategies/short-put-spread

Long Straddle

Markterwartung: Volatilität

Risiko: Begrenzt

Setup: Call und Put am selben Strike A kaufen.

Strategie: Wette auf starke Bewegung in irgendeine Richtung. Richtung ist egal, Bewegungsgröße ist entscheidend.

Wer sollte sie handeln: Seasoned Veterans und hoeher.

Wann einsetzen: Du erwartest eine große Bewegung, bist aber richtungsoffen.

Break-even bei Verfall: Strike A plus und minus Gesamtprämie.

Sweet Spot: Sehr starker Ausbruch nach oben oder unten.

Maximaler potenzieller Gewinn: Groß bei starkem Ausbruch

Maximaler potenzieller Verlust: Gesamte Prämie

Margin-Anforderung: Nach Zahlung der Prämien keine zusätzliche Margin.

Zeitwert: Zeitwertverfall schadet

Implizite Volatilitaet: Steigende IV hilft

Quelle: https://www.optionsplaybook.com/option-strategies/long-straddle

Long Strangle

Markterwartung: Volatilität

Risiko: Begrenzt

Setup: Put A und Call B kaufen, beide aus dem Geld.

Strategie: Günstigere Ausbruchswette als Straddle, braucht dafür eine größere Bewegung bis zum Break-even.

Wer sollte sie handeln: Seasoned Veterans und hoeher.

Wann einsetzen: Du erwartest eine große Bewegung, möchtest aber günstiger einsteigen als beim Straddle.

Break-even bei Verfall: Put-Strike A minus Gesamtprämie und Call-Strike B plus Gesamtprämie.

Sweet Spot: Starker Ausbruch weit außerhalb beider Strikes.

Maximaler potenzieller Gewinn: Groß bei starkem Ausbruch

Maximaler potenzieller Verlust: Gesamte Prämie

Margin-Anforderung: Nach Zahlung der Prämien keine zusätzliche Margin.

Zeitwert: Zeitwertverfall schadet

Implizite Volatilitaet: Steigende IV hilft

Quelle: https://www.optionsplaybook.com/option-strategies/long-strangle

Back Spread w/Calls

Markterwartung: Stark bullisch / volatil

Risiko: Begrenzt, wenn sauber strukturiert

Setup: Einen Call verkaufen, zwei höhere Calls kaufen.

Strategie: Finanziert Long-Calls durch einen Short-Call. Besonders stark bei explosiver Aufwärtsbewegung.

Wer sollte sie handeln: Seasoned Veterans und hoeher.

Wann einsetzen: Extrem bullisch auf einen hochvolatilen Basiswert; oft vor einem möglichen Nachrichtenereignis.

Break-even bei Verfall: Bei Debit: Strike B plus Maximalrisiko. Bei Credit: Strike A plus Credit und Strike B plus Maximalrisiko.

Sweet Spot: Der Basiswert schießt weit über Strike B hinaus.

Maximaler potenzieller Gewinn: Theoretisch unbegrenzt nach oben

Maximaler potenzieller Verlust: Meist im mittleren Kursbereich

Margin-Anforderung: Differenz der Strikes des eingebetteten Short Call Spreads; Credit kann angerechnet werden.

Zeitwert: Gemischt

Implizite Volatilitaet: Steigende IV hilft oft

Quelle: https://www.optionsplaybook.com/option-strategies/call-backspread

Back Spread w/Puts

Markterwartung: Stark bärisch / volatil

Risiko: Begrenzt, wenn sauber strukturiert

Setup: Einen Put verkaufen, zwei tiefere Puts kaufen.

Strategie: Gegenstück zum Call-Backspread. Profitiert überproportional von starken Abwärtsbewegungen.

Wer sollte sie handeln: Seasoned Veterans und hoeher.

Wann einsetzen: Extrem bärisch auf einen hochvolatilen Basiswert.

Break-even bei Verfall: Bei Debit: Strike A minus Maximalrisiko. Bei Credit: Strike A minus Maximalrisiko und Strike B minus Credit.

Sweet Spot: Der Basiswert fällt massiv.

Maximaler potenzieller Gewinn: Groß bei starkem Kursfall

Maximaler potenzieller Verlust: Meist im mittleren Kursbereich

Margin-Anforderung: Differenz der Strikes des eingebetteten Short Put Spreads; Credit kann angerechnet werden.

Zeitwert: Gemischt

Implizite Volatilitaet: Steigende IV hilft oft

Quelle: https://www.optionsplaybook.com/option-strategies/put-backspread

Long Calendar Spread w/Calls

Markterwartung: Neutral bis leicht bullisch

Risiko: Begrenzt

Setup: Kurzlaufenden Call verkaufen, länger laufenden Call gleichen Strikes kaufen.

Strategie: Zeitwertstrategie: Der vordere Call soll schneller verfallen als der hintere.

Wer sollte sie handeln: Seasoned Veterans und hoeher.

Wann einsetzen: Neutral bis leicht bullisch; der Kurs soll nahe dem Strike bleiben.

Break-even bei Verfall: Nicht exakt fixierbar vor dem Front-Month-Verfall, weil Restwert der Long-Option variabel ist.

Sweet Spot: Kurs nahe Strike A beim Verfall der Short-Option.

Maximaler potenzieller Gewinn: Höchster Wert nahe Strike bei Front-Verfall

Maximaler potenzieller Verlust: Netto-Prämie

Margin-Anforderung: Netto-Prämie für den Spread.

Zeitwert: Front-Month-Verfall hilft

Implizite Volatilitaet: Steigende hintere IV hilft

Quelle: https://www.optionsplaybook.com/option-strategies/long-calendar-spread-calls

Long Calendar Spread w/Puts

Markterwartung: Neutral bis leicht bärisch

Risiko: Begrenzt

Setup: Kurzlaufenden Put verkaufen, länger laufenden Put gleichen Strikes kaufen.

Strategie: Zeitwertstrategie mit Puts. Ziel ist ein Kurs nahe Strike, wenn die kurze Option verfällt.

Wer sollte sie handeln: Seasoned Veterans und hoeher.

Wann einsetzen: Neutral bis leicht bärisch; der Kurs soll nahe dem Strike bleiben.

Break-even bei Verfall: Nicht exakt fixierbar, weil die länger laufende Put-Option Restwert behält.

Sweet Spot: Kurs nahe Strike A beim Verfall der Short-Option.

Maximaler potenzieller Gewinn: Höchster Wert nahe Strike

Maximaler potenzieller Verlust: Netto-Prämie

Margin-Anforderung: Netto-Prämie für den Spread.

Zeitwert: Front-Month-Verfall hilft

Implizite Volatilitaet: Steigende hintere IV hilft

Quelle: https://www.optionsplaybook.com/option-strategies/long-calendar-spread-puts

Diagonal Spread w/Calls

Markterwartung: Leicht bullisch

Risiko: Begrenzt bis moderat

Setup: Länger laufenden Call kaufen, kürzer laufenden Call mit anderem Strike verkaufen.

Strategie: Mischung aus Calendar und Vertical Spread. Anfangs Zeitwerttrade, später directional.

Wer sollte sie handeln: Seasoned Veterans und hoeher.

Wann einsetzen: Leicht bullisch mit Fokus auf beschleunigten Zeitwertverfall der kurzen Option.

Break-even bei Verfall: Nicht exakt vorab bestimmbar, da Laufzeiten und Restwert unterschiedlich sind.

Sweet Spot: Kurs nahe dem Short-Call-Strike beim Front-Verfall.

Maximaler potenzieller Gewinn: Abhängig von Kurs und Restlaufzeit

Maximaler potenzieller Verlust: Netto-Einsatz

Margin-Anforderung: Netto-Prämie plus brokerabhängige Spread-Anforderung.

Zeitwert: Short-Call-Verfall hilft

Implizite Volatilitaet: Differenziert nach Laufzeit

Quelle: https://www.optionsplaybook.com/option-strategies/diagonal-spread-calls

Diagonal Spread w/Puts

Markterwartung: Leicht bärisch

Risiko: Begrenzt bis moderat

Setup: Länger laufenden Put kaufen, kürzer laufenden Put mit anderem Strike verkaufen.

Strategie: Put-Variante des Diagonal Spreads. Sie kombiniert Zeitwertverfall mit bärischer Tendenz.

Wer sollte sie handeln: Seasoned Veterans und hoeher.

Wann einsetzen: Leicht bärisch mit Fokus auf Zeitwertverfall der kurzen Put-Option.

Break-even bei Verfall: Nicht exakt vorab bestimmbar, da Laufzeiten und Restwert unterschiedlich sind.

Sweet Spot: Kurs nahe dem Short-Put-Strike beim Front-Verfall.

Maximaler potenzieller Gewinn: Abhängig von Kurs und Restlaufzeit

Maximaler potenzieller Verlust: Netto-Einsatz

Margin-Anforderung: Netto-Prämie plus brokerabhängige Spread-Anforderung.

Zeitwert: Short-Put-Verfall hilft

Implizite Volatilitaet: Differenziert nach Laufzeit

Quelle: https://www.optionsplaybook.com/option-strategies/diagonal-spread-puts

Long Butterfly w/Calls

Markterwartung: Neutral

Risiko: Begrenzt

Setup: Call A kaufen, zwei Calls B verkaufen, Call C kaufen.

Strategie: Enger Zielbereich mit maximalem Gewinn am mittleren Strike. Günstig, aber präzise.

Wer sollte sie handeln: Seasoned Veterans und hoeher.

Wann einsetzen: Neutral; du erwartest einen Schlusskurs nahe Strike B.

Break-even bei Verfall: Unterer Strike A plus Netto-Prämie und oberer Strike C minus Netto-Prämie.

Sweet Spot: Kurs genau bei Strike B.

Maximaler potenzieller Gewinn: Maximal nahe Strike B

Maximaler potenzieller Verlust: Netto-Prämie

Margin-Anforderung: Netto-Prämie.

Zeitwert: Hilft nahe Mitte

Implizite Volatilitaet: Fallende IV hilft

Quelle: https://www.optionsplaybook.com/option-strategies/long-call-butterfly

Long Butterfly w/Puts

Markterwartung: Neutral

Risiko: Begrenzt

Setup: Put C kaufen, zwei Puts B verkaufen, Put A kaufen.

Strategie: Put-Konstruktion desselben Zeltprofils. Ideal, wenn du einen ruhigen Schlusskurs nahe B erwartest.

Wer sollte sie handeln: Seasoned Veterans und hoeher.

Wann einsetzen: Neutral; du erwartest einen Schlusskurs nahe Strike B.

Break-even bei Verfall: Unterer Strike A plus Netto-Prämie und oberer Strike C minus Netto-Prämie.

Sweet Spot: Kurs genau bei Strike B.

Maximaler potenzieller Gewinn: Maximal nahe Strike B

Maximaler potenzieller Verlust: Netto-Prämie

Margin-Anforderung: Netto-Prämie.

Zeitwert: Hilft nahe Mitte

Implizite Volatilitaet: Fallende IV hilft

Quelle: https://www.optionsplaybook.com/option-strategies/long-put-butterfly

Iron Butterfly

Markterwartung: Neutral

Risiko: Begrenzt

Setup: Short Put Spread und Short Call Spread mit gemeinsamem Mittel-Strike.

Strategie: Credit-Strategie mit maximalem Gewinn, wenn der Kurs am mittleren Strike endet.

Wer sollte sie handeln: Seasoned Veterans und hoeher.

Wann einsetzen: Neutral; du erwartest sehr geringe Bewegung.

Break-even bei Verfall: Mittlerer Strike B minus und plus erhaltener Credit.

Sweet Spot: Kurs genau bei Strike B; alle Short-Optionen verlieren maximal Zeitwert.

Maximaler potenzieller Gewinn: Erhaltener Credit

Maximaler potenzieller Verlust: Flügelbreite minus Credit

Margin-Anforderung: Flügelbreite minus Credit.

Zeitwert: Zeitwertverfall hilft

Implizite Volatilitaet: Fallende IV hilft

Quelle: https://www.optionsplaybook.com/option-strategies/iron-butterfly

Skip Strike Butterfly w/Calls

Markterwartung: Neutral bis bullisch

Risiko: Begrenzt

Setup: Broken-Wing-Butterfly mit Calls, ein Strike wird übersprungen.

Strategie: Asymmetrische Butterfly-Variante. Der verkaufte Spread reduziert Kosten und verschiebt das Risiko.

Wer sollte sie handeln: Seasoned Veterans und hoeher.

Wann einsetzen: Moderat bullisch bis neutral mit asymmetrischem Risikowunsch.

Break-even bei Verfall: Abhängig von Strikes und Netto-Credit/-Debit; Kernzone liegt um die mittleren Call-Strikes.

Sweet Spot: Kurs landet in der Zielzone des Broken-Wing-Profils.

Maximaler potenzieller Gewinn: Zielzone um mittlere Strikes

Maximaler potenzieller Verlust: Begrenzt, oft asymmetrisch

Margin-Anforderung: Maximalverlust des asymmetrischen Spread-Profils.

Zeitwert: Hilft in Zielzone

Implizite Volatilitaet: Fallende IV hilft meist

Quelle: https://www.optionsplaybook.com/option-strategies/skip-strike-butterfly-calls

Skip Strike Butterfly w/Puts

Markterwartung: Neutral bis bärisch

Risiko: Begrenzt

Setup: Broken-Wing-Butterfly mit Puts, ein Strike wird übersprungen.

Strategie: Asymmetrisches Put-Zeltprofil. Nutzt einen eingebetteten Short Put Spread zur Finanzierung.

Wer sollte sie handeln: Seasoned Veterans und hoeher.

Wann einsetzen: Moderat bärisch bis neutral mit asymmetrischem Risikowunsch.

Break-even bei Verfall: Abhängig von Strikes und Netto-Credit/-Debit; Kernzone liegt um die mittleren Put-Strikes.

Sweet Spot: Kurs landet in der Zielzone des Broken-Wing-Profils.

Maximaler potenzieller Gewinn: Zielzone um mittlere Strikes

Maximaler potenzieller Verlust: Begrenzt, oft asymmetrisch

Margin-Anforderung: Maximalverlust des asymmetrischen Spread-Profils.

Zeitwert: Hilft in Zielzone

Implizite Volatilitaet: Fallende IV hilft meist

Quelle: https://www.optionsplaybook.com/option-strategies/skip-strike-butterfly-puts

Inverse Skip Strike Butterfly w/Calls

Markterwartung: Stark bullisch / volatil

Risiko: Begrenzt

Setup: Call-Backspread mit zusätzlichem verkauftem höheren Call.

Strategie: Reduziert Kosten des Backspreads, deckelt aber die extreme Aufwärtsseite.

Wer sollte sie handeln: Seasoned Veterans und hoeher.

Wann einsetzen: Stark bullisch, aber mit gedeckelter Extrem-Upside zur Kostenreduktion.

Break-even bei Verfall: Mehrere Break-even-Punkte je nach Credit/Debit und Strike-Abständen.

Sweet Spot: Kräftiger Anstieg in den oberen Zielbereich.

Maximaler potenzieller Gewinn: Stark, aber oben begrenzt

Maximaler potenzieller Verlust: Mittlerer Kursbereich

Margin-Anforderung: Maximalrisiko des eingebetteten, gedeckelten Backspread-Profils.

Zeitwert: Gemischt

Implizite Volatilitaet: Steigende IV hilft oft

Quelle: https://www.optionsplaybook.com/option-strategies/inverse-skip-strike-butterfly-calls

Inverse Skip Strike Butterfly w/Puts

Markterwartung: Stark bärisch / volatil

Risiko: Begrenzt

Setup: Put-Backspread mit zusätzlichem verkauftem tieferen Put.

Strategie: Bärische, kostensparende Backspread-Variante mit gedeckeltem Extremgewinn.

Wer sollte sie handeln: Seasoned Veterans und hoeher.

Wann einsetzen: Stark bärisch, aber mit gedeckeltem Extremgewinn zur Kostenreduktion.

Break-even bei Verfall: Mehrere Break-even-Punkte je nach Credit/Debit und Strike-Abständen.

Sweet Spot: Kräftiger Rückgang in den unteren Zielbereich.

Maximaler potenzieller Gewinn: Stark, aber unten begrenzt

Maximaler potenzieller Verlust: Mittlerer Kursbereich

Margin-Anforderung: Maximalrisiko des eingebetteten, gedeckelten Backspread-Profils.

Zeitwert: Gemischt

Implizite Volatilitaet: Steigende IV hilft oft

Quelle: https://www.optionsplaybook.com/option-strategies/inverse-skip-strike-butterfly-puts

Christmas Tree Butterfly w/Calls

Markterwartung: Moderat bullisch

Risiko: Begrenzt

Setup: Long Call Spread plus zwei Short Call Spreads weiter oben.

Strategie: Asymmetrisches Zielprofil, das einen moderaten Anstieg bevorzugt und zu starke Bewegungen weniger belohnt.

Wer sollte sie handeln: Seasoned Veterans und hoeher.

Wann einsetzen: Moderat bullisch; der Kurs soll in eine obere Zielzone laufen, aber nicht explodieren.

Break-even bei Verfall: Strategieabhängig; die wichtigen Punkte entstehen aus Long-Spread und zwei Short-Spreads.

Sweet Spot: Kurs nahe dem zentralen Zielbereich oberhalb des Einstiegs.

Maximaler potenzieller Gewinn: In definierter Aufwärtszone

Maximaler potenzieller Verlust: Begrenzt

Margin-Anforderung: Maximalverlust aus dem asymmetrischen Call-Spread.

Zeitwert: Hilft in Zielzone

Implizite Volatilitaet: Fallende IV hilft meist

Quelle: https://www.optionsplaybook.com/option-strategies/christmas-tree-butterfly-calls

Christmas Tree Butterfly w/Puts

Markterwartung: Moderat bärisch

Risiko: Begrenzt

Setup: Long Put Spread plus zwei Short Put Spreads weiter unten.

Strategie: Put-Variante für einen moderaten Rückgang. Zu starke Bewegungen können den Vorteil wieder reduzieren.

Wer sollte sie handeln: Seasoned Veterans und hoeher.

Wann einsetzen: Moderat bärisch; der Kurs soll in eine untere Zielzone laufen, aber nicht kollabieren.

Break-even bei Verfall: Strategieabhängig; die wichtigen Punkte entstehen aus Long-Spread und zwei Short-Spreads.

Sweet Spot: Kurs nahe dem zentralen Zielbereich unterhalb des Einstiegs.

Maximaler potenzieller Gewinn: In definierter Abwärtszone

Maximaler potenzieller Verlust: Begrenzt

Margin-Anforderung: Maximalverlust aus dem asymmetrischen Put-Spread.

Zeitwert: Hilft in Zielzone

Implizite Volatilitaet: Fallende IV hilft meist

Quelle: https://www.optionsplaybook.com/option-strategies/christmas-tree-butterfly-puts

Long Condor Spread w/Calls

Markterwartung: Neutral

Risiko: Begrenzt

Setup: Long Call Spread und weiter oben Short Call Spread kombinieren.

Strategie: Breiteres Zielplateau als Butterfly. Gewinn entsteht, wenn der Kurs zwischen den mittleren Strikes landet.

Wer sollte sie handeln: Seasoned Veterans und hoeher.

Wann einsetzen: Neutral; du erwartest eine Bewegung in eine breite Zielspanne.

Break-even bei Verfall: Unterer äußerer Strike plus Netto-Prämie und oberer äußerer Strike minus Netto-Prämie.

Sweet Spot: Kurs zwischen den beiden mittleren Strikes.

Maximaler potenzieller Gewinn: Begrenzt, Plateau zwischen B und C

Maximaler potenzieller Verlust: Netto-Prämie

Margin-Anforderung: Netto-Prämie.

Zeitwert: Hilft im Plateau

Implizite Volatilitaet: Fallende IV hilft

Quelle: https://www.optionsplaybook.com/option-strategies/long-call-condor-spread

Long Condor Spread w/Puts

Markterwartung: Neutral

Risiko: Begrenzt

Setup: Put-Condor aus innerem und äußerem Put Spread.

Strategie: Gleiches Plateau-Profil mit Puts. Geeignet für erwartete Seitwärtsbewegung in einer breiteren Spanne.

Wer sollte sie handeln: Seasoned Veterans und hoeher.

Wann einsetzen: Neutral; du erwartest eine breite Seitwärtszone.

Break-even bei Verfall: Unterer äußerer Strike plus Netto-Prämie und oberer äußerer Strike minus Netto-Prämie.

Sweet Spot: Kurs zwischen den beiden mittleren Strikes.

Maximaler potenzieller Gewinn: Begrenzt, Plateau zwischen B und C

Maximaler potenzieller Verlust: Netto-Prämie

Margin-Anforderung: Netto-Prämie.

Zeitwert: Hilft im Plateau

Implizite Volatilitaet: Fallende IV hilft

Quelle: https://www.optionsplaybook.com/option-strategies/long-put-condor-spread

Iron Condor

Markterwartung: Neutral

Risiko: Begrenzt

Setup: Short Put Spread und Short Call Spread außerhalb des aktuellen Kurses verkaufen.

Strategie: Credit-Strategie auf eine Handelsspanne. Maximaler Gewinn, wenn beide Short-Optionen wertlos verfallen.

Wer sollte sie handeln: Seasoned Veterans und hoeher.

Wann einsetzen: Neutral; der Kurs soll innerhalb einer Handelsspanne bleiben.

Break-even bei Verfall: Short-Put-Strike minus Credit und Short-Call-Strike plus Credit.

Sweet Spot: Alle Short-Optionen verfallen wertlos zwischen den inneren Strikes.

Maximaler potenzieller Gewinn: Erhaltener Credit

Maximaler potenzieller Verlust: Flügelbreite minus Credit

Margin-Anforderung: Breite eines Flügels minus erhaltener Credit.

Zeitwert: Zeitwertverfall hilft

Implizite Volatilitaet: Fallende IV hilft

Quelle: https://www.optionsplaybook.com/option-strategies/iron-condor

All-Stars

Short Call

Markterwartung: Bärisch bis neutral

Risiko: Unbegrenzt

Setup: Ungedeckten Call mit Strike A verkaufen.

Strategie: Prämieneinnahme mit theoretisch unbegrenztem Aufwärtsrisiko. Nur für sehr erfahrene Trader mit Margin-Kontrolle.

Wer sollte sie handeln: All-Stars und hoeher.

Wann einsetzen: Bärisch bis neutral; du erwartest, dass der Kurs unter Strike A bleibt.

Break-even bei Verfall: Strike A plus erhaltene Prämie.

Sweet Spot: Call verfällt wertlos.

Maximaler potenzieller Gewinn: Erhaltener Credit

Maximaler potenzieller Verlust: Theoretisch unbegrenzt

Margin-Anforderung: Brokerabhängig und wegen unbegrenztem Aufwärtsrisiko hoch.

Zeitwert: Zeitwertverfall hilft

Implizite Volatilitaet: Fallende IV hilft

Quelle: https://www.optionsplaybook.com/option-strategies/short-call

Short Put

Markterwartung: Bullisch bis neutral

Risiko: Sehr hoch

Setup: Ungedeckten Put mit Strike A verkaufen.

Strategie: Du erhältst Prämie, trägst aber das Risiko eines starken Kursfalls bis nahe null.

Wer sollte sie handeln: All-Stars und hoeher.

Wann einsetzen: Bullisch bis neutral; du erwartest, dass der Kurs über Strike A bleibt.

Break-even bei Verfall: Strike A minus erhaltene Prämie.

Sweet Spot: Put verfällt wertlos.

Maximaler potenzieller Gewinn: Erhaltener Credit

Maximaler potenzieller Verlust: Strike minus Credit

Margin-Anforderung: Brokerabhängig; bei cash-secured vollständig durch Cash gedeckt.

Zeitwert: Zeitwertverfall hilft

Implizite Volatilitaet: Fallende IV hilft

Quelle: https://www.optionsplaybook.com/option-strategies/short-put

Short Straddle

Markterwartung: Neutral / IV short

Risiko: Sehr hoch beidseitig

Setup: Call und Put am selben Strike A verkaufen.

Strategie: Maximaler Credit bei minimaler Bewegung. Gefährlich bei Ausbrüchen, besonders nach oben unbegrenzt.

Wer sollte sie handeln: All-Stars und hoeher.

Wann einsetzen: Sehr neutral und short Volatilität; du erwartest kaum Bewegung.

Break-even bei Verfall: Strike A minus und plus Gesamt-Credit.

Sweet Spot: Kurs exakt am Strike A.

Maximaler potenzieller Gewinn: Gesamter Credit

Maximaler potenzieller Verlust: Groß bis unbegrenzt

Margin-Anforderung: Brokerabhängig, hoch wegen großer Bewegungssensitivität.

Zeitwert: Zeitwertverfall hilft

Implizite Volatilitaet: Fallende IV hilft

Quelle: https://www.optionsplaybook.com/option-strategies/short-straddle

Short Strangle

Markterwartung: Neutral / IV short

Risiko: Sehr hoch beidseitig

Setup: Put A und Call B verkaufen, meist aus dem Geld.

Strategie: Breitere Gewinnzone als Short Straddle, aber weiterhin großes Tail-Risiko.

Wer sollte sie handeln: All-Stars und hoeher.

Wann einsetzen: Neutral und short Volatilität; der Kurs soll zwischen Strike A und B bleiben.

Break-even bei Verfall: Put-Strike A minus Credit und Call-Strike B plus Credit.

Sweet Spot: Kurs bleibt zwischen beiden Strikes; beide Optionen verfallen wertlos.

Maximaler potenzieller Gewinn: Gesamter Credit

Maximaler potenzieller Verlust: Groß bis unbegrenzt

Margin-Anforderung: Brokerabhängig, hoch wegen beidseitigem Tail-Risiko.

Zeitwert: Zeitwertverfall hilft

Implizite Volatilitaet: Fallende IV hilft

Quelle: https://www.optionsplaybook.com/option-strategies/short-strangle

Long Combination

Markterwartung: Bullisch / synthetisch

Risiko: Aktienähnlich

Setup: Call kaufen und Put am selben Strike verkaufen.

Strategie: Synthetische Long-Aktie. Das Chancen-/Risikoprofil ähnelt einer Aktienposition, oft mit anderer Kapitalbindung.

Wer sollte sie handeln: All-Stars und hoeher.

Wann einsetzen: Bullisch; du willst synthetisch eine Long-Aktie abbilden.

Break-even bei Verfall: Strike A plus/minus Netto-Prämie bzw. Credit der Kombination.

Sweet Spot: Der Basiswert steigt wie bei einer Long-Aktie.

Maximaler potenzieller Gewinn: Theoretisch unbegrenzt

Maximaler potenzieller Verlust: Wie Long-Aktie nach unten

Margin-Anforderung: Brokerabhängig wegen Short Put; oft aktienähnliche Kapitalbindung.

Zeitwert: Nahezu neutral

Implizite Volatilitaet: Meist begrenzt

Quelle: https://www.optionsplaybook.com/option-strategies/long-combination

Short Combination

Markterwartung: Bärisch / synthetisch

Risiko: Sehr hoch

Setup: Put kaufen und Call am selben Strike verkaufen.

Strategie: Synthetische Short-Aktie. Profitiert linear von fallenden Kursen, leidet linear bei steigenden Kursen.

Wer sollte sie handeln: All-Stars und hoeher.

Wann einsetzen: Bärisch; du willst synthetisch eine Short-Aktie abbilden.

Break-even bei Verfall: Strike A plus/minus Netto-Prämie bzw. Credit der Kombination.

Sweet Spot: Der Basiswert fällt wie bei einer Short-Aktie.

Maximaler potenzieller Gewinn: Hoch bei starkem Fall

Maximaler potenzieller Verlust: Theoretisch unbegrenzt

Margin-Anforderung: Brokerabhängig wegen Short Call; potenziell sehr hoch.

Zeitwert: Nahezu neutral

Implizite Volatilitaet: Meist begrenzt

Quelle: https://www.optionsplaybook.com/option-strategies/short-combination

Front Spread w/Calls

Markterwartung: Moderat bullisch

Risiko: Unbegrenzt nach oben

Setup: Call A kaufen und zwei Calls B verkaufen.

Strategie: Ratio-Spread: günstiger Einstieg in einen Call, aber mit Zusatzrisiko bei zu starkem Anstieg.

Wer sollte sie handeln: All-Stars und hoeher.

Wann einsetzen: Moderat bullisch; ein zu starker Anstieg wäre unerwünscht.

Break-even bei Verfall: Mehrere Break-evens je nach Netto-Credit/-Debit; kritischer oberer Punkt liegt oberhalb Strike B.

Sweet Spot: Kurs nahe Strike B.

Maximaler potenzieller Gewinn: Maximal nahe Short-Strike B

Maximaler potenzieller Verlust: Unbegrenzt oberhalb B

Margin-Anforderung: Brokerabhängig; wegen zusätzlichem Short Call kann Risiko unbegrenzt sein.

Zeitwert: Hilft nahe B

Implizite Volatilitaet: Fallende IV hilft meist

Quelle: https://www.optionsplaybook.com/option-strategies/front-spread-calls

Front Spread w/Puts

Markterwartung: Moderat bärisch

Risiko: Sehr hoch nach unten

Setup: Put B kaufen und zwei Puts A verkaufen.

Strategie: Put-Ratio-Spread für moderat fallende Kurse. Bei zu starkem Abverkauf entsteht hohes Risiko.

Wer sollte sie handeln: All-Stars und hoeher.

Wann einsetzen: Moderat bärisch; ein zu starker Absturz wäre unerwünscht.

Break-even bei Verfall: Mehrere Break-evens je nach Netto-Credit/-Debit; kritischer unterer Punkt liegt unterhalb Strike A.

Sweet Spot: Kurs nahe Strike A.

Maximaler potenzieller Gewinn: Maximal nahe Short-Strike A

Maximaler potenzieller Verlust: Sehr hoch unterhalb A

Margin-Anforderung: Brokerabhängig; wegen zusätzlichem Short Put kann Risiko sehr hoch sein.

Zeitwert: Hilft nahe A

Implizite Volatilitaet: Fallende IV hilft meist

Quelle: https://www.optionsplaybook.com/option-strategies/front-spread-puts

Double Diagonal

Markterwartung: Neutral / Zeitwert

Risiko: Begrenzt bis komplex

Setup: Diagonal Call Spread und Diagonal Put Spread gleichzeitig.

Strategie: Doppelte Zeitwertstrategie mit zwei Zielzonen. Sie nutzt schnelleren Verfall der Front-Month-Optionen.

Wer sollte sie handeln: All-Stars und hoeher.

Wann einsetzen: Neutral mit Fokus auf Front-Month-Zeitwertverfall und erhöhter Back-Month-Optionalität.

Break-even bei Verfall: Nicht exakt vorab bestimmbar, weil zwei Laufzeiten und Restwerte beteiligt sind.

Sweet Spot: Kurs bleibt in einer breiten Mittelzone zwischen den Short-Strikes.

Maximaler potenzieller Gewinn: In einer breiten Mittelzone

Maximaler potenzieller Verlust: Netto-Einsatz plus Anpassungsrisiko

Margin-Anforderung: Netto-Prämie plus brokerabhängige Spread-Anforderung.

Zeitwert: Front-Month-Verfall hilft

Implizite Volatilitaet: Steigende Back-Month-IV hilft

Quelle: https://www.optionsplaybook.com/option-strategies/double-diagonal-spread

Risikohinweis

Optionen sind komplexe Finanzinstrumente und koennen erhebliche Verluste verursachen. Margin, Assignment, Liquiditaet, Dividenden, Zinsen und implizite Volatilitaet koennen das tatsaechliche Ergebnis deutlich veraendern.